
Berlin - 19.9.2012. Hat sich Upcycling zu einem ernstzunehmenden Trend bzw. zu einem ernstzunehmenden Business entwickelt? Oder ist Upcycling nach wie vor geprägt von künstlerisch ambitionierten Hobby-Individualisten?
Um diese Frage seriös beantworten zu können, hat die nobrands GmbH (www.nobrands.de) im September 2012 eine Online-Umfrage initiiert. Dabei kam zutage, dass der Begriff “Upcycling” bereits für 47,5% der Befragten bekannt ist – sich somit etwa bei jedem zweiten Befragten als Begriff etabliert hat. Dabei wird mit “Upcycling” in Zusammenhang gebracht, dass Upcycling die Umwelt schützt, die Müllproblematik thematisiert, Antworten auf den Umgang mit knappen Resourcen gibt und zur Kreativität motiviert. 62,6% sehen die Einzigartigkeit von Upcycling Produkten (Unikate, Kleinst-Serien) als wesentliches Kriterium für ihre Kaufentscheidungen.
Auf besonderes Interesse stösst Upcycling bei den Warengruppen Taschen (41,1%), gefolgt von Möbeln (35,6%), Wohnaccessoires (34,4%), Mode (23,3%) und Schmuck (15,5%). 32,2% der Befragten gaben an, zudem Interesse an weiteren Upcycling-Produkten (Lampen, Elektronik, etc.) zu haben.
78,4% aller Befragten sehen in “Upcycling” bereits einen Trend - ein Trend, der sich seit Ende 2010 immer stärker durchsetzt. Von daher erachten 66% der Studien-Teilnehmer Upcycling als profitables Business, und nicht “mehr” als ambitioniertes Do-It-Yourself (DIY) Hobby.
Beim Kaufpreis von Upcycling Produkten scheiden sich die Geister. Bezogen auf diese Frage, äusserten 10% der Befragten, dass sie bereit seien, höhere Preise für Upcycling Produkte zu zahlen – weitere 35,6% räumten ein, dass sie für Upcycling-Produkte wie für Neu-Produkte den gleichen Geldbetrag ausgeben würden. Etwa ein Drittel aller Befragten (32,6%) würden für Upcycling Produkte weniger Geld an die Hand nehmen.
"Die Ergebnisse der Onine-Studie zeigen deutlich, dass die Zeit reif für das Thema Upcycling & Business ist", so nobrands Geschäftsführer Christoff Wiethoff. "Die Studie hat deutlich gemacht, dass Upcycling unbestritten ein aktueller Trend ist. Menschen kennen die Begriff “Upcycling” und fragen Upcycling Produkte nach. Erfreulich ist, dass knapp die Hälfte der Befragten mehr bzw. gleich viel Geld für Upcycling Produkte ausgeben würde, wie für Neu-Produkte."
Berlin - 27.8.2012. Upcycling beschreibt einen Prozess, bei dem aus Müll und scheinbar wertlosen Abfallmaterialien mittels kreativem Prozess höherwertige Produkte entstehen. Damit steht Upcycling für Müllvermeidung, da Abfallmaterialien für die Schaffung neuer Produkte verwendet werden. Stoffreste, Altglas, Autoreifen, Altholz oder Blechdosenverschlusse – alles wird verwendet. Upcycling transportiert somit eine klare Botschaft gegen die Wegwerfgesellschaft. Auch wenn man es manchen Upcycling Produkten nicht ansieht, beim Upcycling geht es primär nicht darum, ein Kunstwerk zu schaffen, sondern um ästhetische Gebrauchsgegenstände.
Aus diesem Grunde sind Upcycling-Produkte hochwertig verarbeitet, denn es geht um Ästhetik und um Qualität. Zudem reflektieren Upcycling Produkte zwei wichtige Trends unserer Zeit: Umweltverantwortung und Individualität. Dadurch, dass Upcycling aus Altprodukten entsteht, sind alle Stücke Unikate. Somit sind sie einzigartig und unterstreichen die Individualität der Trägerin bzw. des Trägers. Upcycling ist somit das Markenzeichen des 21. Jahrhundert, so nobrands Geschäftsführer Christoff Wiethoff.
Auf www.nobrands.de – der grössten deutschsprachigen Suchmaschine für Upcycling finden sich viele hundert Anbieter von Upcycling Produkten aus aller Welt. Der Begriff des „Upcycling“ kam jedoch schon 1994 auf, in einem Interview von Thornton Kay mit Reiner Pilz. Aus der Industrie ist bereits der Ausdruck des Recycling bekannt, bei dem aus vorhandenen Rohstoffen Neues, jedoch meist von minderer Qualität, entsteht.
“Orange Seiten für Grüne Geschäfte” - Suchmaschine für Upcycling, Fair Trade und Nachhaltigkeit wird 1 Jahr alt
Berlin/Dhaka, 21.2.2012 - Seit 12 Monaten ist sie online: Deutschlands grösste Suchmaschine rund um Upcycling, Fair Trade und Nachhaltigkeit: www.nobrands.de
“Als wir mit unserem ehrgeizigen Projekt starteten, hatten wir nur ein Ziel vor Augen: eco-bewusste Menschen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz global mit nachhaltigen Unternehmen zu vernetzen”, betont Christoff Wiethoff, Geschäftsführer der Berliner nobrands GmbH, die das öko-soziale Internetprojekt betreut.
Bei nobrands.de geht es aber nicht um einen Online-Shop für ethisch einwandfreie und/oder ökologische Produkte. Als Internetseite möchte nobrands.de über nachhaltige Unternehmen informieren, und zwar über die Macher und deren Motivation, über die Produkte und deren Nachhaltigkeit. „Always the whole picture“ ist das Credo unserer Zeit. Und diesem Credo sieht sich nobrands verpflichtet: bewusstes Konsumieren heisst heute, wir überlegen uns sehr genau, warum wir kaufen, was wir kaufen und wem wir unser Geld geben. Der moderne und eco-bewusste Konsument möchte das ganze Bild sehen und fragt sich “Wer, wie, was? Was ist drin, was kann mir schaden? Wie, wo und unter welchen Bedingungen wurde es hergestellt? Wer steht hinter dem Produkt? Wer steht hinter der Marke?”
Nach diesem ersten 360 Grad Blick kann der eco-bewusste Konsument per Mouseklick weitere Informationen online abrufen, den jeweiligen Online-Shop aufrufen oder Kontakt zum Unternehmen aufnehmen. “Knapp 5.000 Menschen nutzen monatlich den Service von nobrands. Sie suchen ökologische, ethische, verantwortungsbewusste, spontane, frische, undogmatische, engagierte, authentische und lustvolle Produkte für einen nachhaltigen Lebensstil. Und diesem Wunsch tragen unsere ‘Partners of Change’ - die rund 450 gelisteten Unternehmen aus aller Welt - bereits Rechnung.” so Christoff Wiethoff.
“Mit 1000 Partners of Change in den nächsten 12 Monaten wollen wir unsere Community weiter ausbauen - als Orientierungshilfe für eco-bewusste Menschen, die Konsum und Nachhaltigkeit in Einklang bringen möchten und dabei sich selbst und die eigene Befindlichkeit nicht aus den Augen verlieren wollen.”
Nachhaltigkeit: Wer-bietet-Was und Warum?
Berlin, 07.08.2011. Wo finde ich ökologische und ethische Produkte? Wo kann ich mehr über Eco-Unternehmen und deren Gründer erfahren? Wo kann ich mich mit anderen bewussten Konsumenten austauschen?
Diese Fragen beschäftigen immer mehr Menschen - auch den Berliner Christoff Wiethoff, der aus diesem Grunde in 2011 das Internet-Portal nobrands.de ins Leben rief. nobrands orientiert sich als deutschsprachiges Informations- und Empfehlungsportal an den Formaten “Gelben Seiten” und “Facebook”: Neben einer schnellen Wer-bietet-Was-Übersicht zeigt die Online-Plattform die Gesichter und Motivationen der jeweiligen Unternehmensgründer - alles fokussiert auf die Themen Nachhaltigkeit und Recycling.
“Nachhaltige Unternehmen haben es am Markt deutlich schwerer, überregional wahrgenommen zu werden. Doch die kreative Vielfalt in der Eco-Branche ist atemberaubend und inspirierend”, so Christoff Wiethoff. Genau diese kreative Vielfalt will nobrands einer möglichst breiten Öffentlichkeit bekannt machen, damit ein Umdenken in der Gesellschaft einsetzt. Statt auf einschlägige Markenartikel von der Stange zu setzen, belohnt der Griff zu nachhaltigen Produkten mit einzigartigen Erzeugnissen (Unikaten) und mit ausgefallenen Designs. Und zudem werden bei solchen Produkten neben ökologischen Gesichtspunkten auch soziale und ethische Ziele umgesetzt. Sei es, dass die Produktion in Behindertenwerkstätten stattfindet oder sei es, dass damit ein konsequentes Fair Trade umgesetzt wird.
Auf nobrands finden sich aktuell mehr als 300 deutsche und europäische Anbieter sowie Unternehmen aus aller Welt - beispielsweise Wasara (Japan), Dalia Pascal (Mexiko) und ecoist (USA).
nobrands verleiht Gütesiegel für nachhaltiges-unternehmerisches Tun
Berlin, 31.03.2011. 200 nachhaltige Unternehmen wurden für ihr verantwortliches Handeln von nobrands, der Online-Plattform für nachhaltige und recycelte Produkte/Dienstleistungen, mit einem Gütesiegel ausgezeichnet. „Die Resonanz auf unsere Initiative war gewaltig“, freut sich nobrands Geschäftsführer Christoff Wiethoff. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung nachhaltige Unternehmerinnen und Unternehmer die Welt mit ihren Produkten und Services ein bisschen besser machen.
nobrands bietet aktuell 30 verschiedene Kategorien, in denen Unternehmen mit ihren Angeboten gelistet sind. Das Besondere an dem Online-Portal sind die persönlichen Statements der Unternehmensgründer aus aller Welt. Hier berichten Unternehmerinnen und Unternehmer über ihre Motivation das Thema Nachhaltigkeit anzupacken, reflektieren über aktuelle Herausforderungen und schildern ihr persönliches Engagement. Somit erfahren die Besucher der Webseite mehr über den Hintergrund der angebotenen Produkte und Services.
Der weitere Nutzen der Internet-Plattform liegt in der schnellen Marktübersicht und in der unmittelbaren Kontaktaufnahme zu nachhaltig agierenden Unternehmen. „Nachhaltige Unternehmen bieten echte Mehrwerte“, so Wiethoff weiter. „Sie sind innovativ, kreativ, individuell, ökologisch und ethisch. Die Vielfalt begeistert und berührt zugleich.“ Wiethoff ist sich sicher, dass die Werte nachhaltiger Unternehmen die „Markenzeichen von morgen“ sind - daher auch der provokante Name des Online-Projektes „nobrands“.
nobrands möchte bis Ende des Jahres mehr als 1.000 nachhaltige Unternehmen aus aller Welt auf der deutschsprachigen Internetseite präsentieren.
nobrands zeigt Recycling-Trends
Berlin. 21. Februar 2011 – nobrands heißt das neue Internet-Portal für recycelte und nachhaltige Produkte. Die deutschsprachige Online-Plattform fokussiert dabei auf umweltfreundliche Produkte mit kreativem Einfallsreichtum. Denn was für die meisten Menschen keinen Wert mehr darstellt und leichtfertig auf den Müll geworfen wird, kann sich dank Design und Kreativität zu attraktiven Produkten mausern. Aus Blechdosen-Clips fertigen Designer schicke Damen-Handtaschen, aus Sperrmüll werden avantgardistische Möbel kreiert, Zementsäcke aus Bangladesh entwickeln sich zu praktischen Einkaufstüten und altes Zeitungspapier verwandelt sich in flotte Hüte.
Dazu Geschäftsführer Christoff Wiethoff: „Nachhaltigkeit, Qualität und Design sind uns bei der Auswahl der Produkte wichtig. Weder aufwändige Logos noch Statuskonsum zeichnen die Produkte auf nobrands aus, sondern umweltfreundliche und recycelte Materialien. Hier geht es um die Geschichten, die hinter den Produkten stehen. Was ist drin, wie, wo und unter welchen Bedingungen wurde das Produkt hergestellt? Wer steht hinter der Marke? Was sind die Motive? Durch die Geschichten bekommen die Produkte einen individuellen Charakter. „Recycling, Upcycling und Nachhaltigkeit werden zum neuen Markenzeichen“, so Wiethoff.
Die Spannweite von Recycling Mode, Recycling Taschen, Recycling Schmuck, Recycling Möbel, Recycling Interieur sowie von ökologisch-ethisch korrekter Mode, nachhaltigem Wohnen, CO2-schonender Mobilität und Bio-Urlaub ist heute bereits enorm - doch von weitem Teilen der Bevölkerung werden die neuen Möglichkeiten des nachhaltigen Konsums kaum wahrgenommen. Diesem Umstand will nobrands entgegentreten.
nobrands schafft mit seinem „Marktplatz der Möglichkeiten“ die Plattform, schnell und einfach mit nachhaltigen Unternehmen und deren Recycling-Trends in Kontakt zu kommen.