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Ragbag

Ragbag
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Die Unternehmung:

Ragbag ist ein Markenname für Upcycling Taschen und Upcycling Accessoires, die von talentierten Europäischen Designern entworfen werden. Produziert wird in den Slums von Dehli und Kalkutta (Indien), und zwar von Altstoff-Sammlern und Klein-Unternehmern, die mit dieser Arbeit ihr Geld verdienen.

Begonnen mit Ragbag hat alles im Jahr 2005 als Siem Haffmans auf einer Konferenz zum Thema EcoDesign Anita Ahuja von Conserve kennenlernte. Die erste Kollektion wurde von Ellen Sillekens (Riedveld Academy) designed und wurde von Cobserve in New Dehli (Indien) hergestellt. Ragbag gewann 2005 den BiD Challenge (Business in Development) und in 2006 den “Ei van Columbus Award” und den “European Business Award for the Environment”. 2007 wurde die Kalkutta-Kollektion gelaunched, entworfen von Vera Winthagen (Design Academy Eindhoven) und hergestellt von Fairdeal Crafts in Kalkutta. 2010 kamen dann die „Tea-bags“ und die Kissen - produziert von Adithya Trade in Tamil Nadu.

(Fotonachweis: www.ragbag.eu)

Die Nachhaltigkeit:

Unsere nachhaltigen Prinzipien sind:

- Fair Trade: Ragbag arbeitet in Augenhöhe mit seinen lokalen Partner und zahlt jederzeit faire Preise (durchschnittlich 20% vom empfohlenen Verkaufspreis).

- Upcycling: Ragbag Produkte sind überwiegend aus Abfallresten hergestellt, die dann durch kreative Leistung in neuem Glanz erstrahlen.

- Design: Ragbag arbeitet mit talentierten Deseingern der besten Design-Colleges zusammen.

 

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zum Interview mit Siem Haffmans

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Interview

Was war Ihre Motivation, auf Nachhaltigkeit zu setzen?

 

Ich arbeite seit 1992 als Designer mit nachhaltigen Materialien. Nach meiner zweiten Indien-Reise begann ich mit dem Projekt und der Marke Ragbag.

 

 

Welche Schwierigkeiten treten aus Ihrer Sicht im öko-sozialen Business auf? 

 

Die größte Herausforderung im nachhaltigen Business besteht darin, wirtschaftlich zu arbeiten, um mit hinreichendem Gewinn die nachhaltigen Projekte fortzusetzen.

 

 

Was tun Sie privat, um das Thema Nachhaltigkeit voranzutreiben?

 

Praktiziere, was Du predigst - aber werde dabei nicht dogmatisch!

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